burgermeister

Burgermeister: Das Buch.

Generationen von FCZ-Fans kennen seinen Namen. Seit 1975 ist er als Pfleger im Einsatz. Ursprünglich als Notnagel für den erkrankten Masseur Fredy Guntli eingesprungen, wurde aus dem Temporäreinsatz eine Dauerbeziehung.

Der FCZ bedankt sich bei Burgermeister für dessen „Treue, Loyalität und Engagement“ mit einem Buch. Darin schwelgt Hermi in Erinnerungen. Etwa die, als er Präsident Edi Naegeli um eine Lohnerhöhung bat und zur Antwort erhielt: „Hermann, was glauben Sie? Hinter ihnen stehen zehn Leute, die würden ihren Job gratis machen“. Die Geschichte endete natürlich mit einem Happy End.

Oder die Anekdote vom Weihnachtsessen 1975 im Kehlhof Stäfa: „Beim Dessert strich mir Max Heer Schlagrahm ins Gesicht, wobei ein Spritzer ins Auge gelangte, was grausam brannte. Zuerst reagierte ich nicht, cool rührte ich in meiner Glace, bis sie flüssig war. (…) Als Heer nichtsahnend plauderte, leerte ich ihm die Glace über den Kopf.“

So erzählt das Buch einige ungewöhnliche Geschichten aus dem Verein. Wir erfahren das man als Masseur Gefühl braucht, das Tschik exterem verfressen war oder wie Chassot in der Pause auf der Toilette rauchen ging.

Im zweiten Teil des Buchs lies Co-Autor Michael Lütscher Weggefährten der FCZ-Legende zu Wort kommen: So erfahren wir von Wynton Rufer, dass „Hermi fluchte, wenn man ein Leibchen zu Boden warf“.

Am 4. Oktober 2012 feierte Burgermeister seinen 65. Geburtstag. Pensionieren will sich der heutige Materialwart des FCZ aber noch lange nicht. Also wird Hermi weiterhin 14 Kisten Material und mehr für ein Spiel bereitmachen. Frühzeitig. Damit genügend Zeit für „Eventualitäten“ bleibt. „Läuft alles gut, habe ich danach bis zum Eintreffen der Spieler Zeit für einen Kaffee.“

Hermann Burgermeister / Michael Lütscher
Meister! Burgermeister!
Aus einem Leben für den FCZ
136 Seiten
75 farbige und schwarz-weisse Abbildungen
Format 16×21 cm
broschiert
ISBN 978-3-033-03565-2
CHF 35.00
Mit Unterstützung durch Perskindol


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