Elvedin Causi

Fit in den Frühling

Dem Vernehmen nach soll Mathieu Beda letzten Mittwoch gegen den FC Wil während fast der gesamten Spieldauer mit gebrochenem Mittelhandknochen gespielt haben. Respekt! Wir meinen uns zu erinnern, dass Artur Petrosyan seinerzeit für den FC Zürich auch mit zwei gebrochenen Beinen auflief. (Unser Fotograf dagegen verabschiedete sich heute bereits in der Pause von uns. Grund: eine Erkältung!) Nach einigen sehr erfolgreichen Jahren mit den Mannschaften der U16 und U18, trainiert der ehemalige Sportinvalide Petrosyan seit der Winterpause die U21. In der auf Kunstrasen absolvierten Partie gegen den FC Fribourg schiesst sein Team nicht sechs Tore – wie in den zwei vorangegangenen Vorbereitungsspielen – gewinnt aber letztlich, wenn auch knapp. Anfangs tun sich die Zürcher mit dem hohen Pressing der Freiburger und ihrem schnellen Umschalten schwer und agieren phantasielos. Dann finden sie nach, und begünstigt durch den Führungstreffer von Asmir Kajevic (17.) zu ihrem Spiel. Die Achse mit Egzon Kllokoqi und Armin Alesevic in der Innenverteidigung, sowie mit Dalibor Stojanov und dem jungen Lulzim Salija im zentralen Mittelfeld arbeitet äusserst solide. Vorne beschäftigt vor allem der extrem lauffreudige Mike Kleiber die gegnerische Abwehr. Der designierte Knipser Elvedin Causi muss zwar weiter auf sein erstes Meisterschaftstor für den FC Zürich warten, legt aber nach klugem Durchspiel magistral zum 1:0 ab. Das in der Nachspielzeit durch Jordi Nsiala erzielte 2:0 (93.) täuscht darüber hinweg, dass die Mannschaft den Sieg durchaus noch hätte aus den Händen geben können. Allerdings stimmen Spielführung und Disziplin zuversichtlich für die kommenden Aufgaben. Der Formstand scheint zu stimmen. Bereits am nächsten Wochenende geht es zum Tabellenführer nach Basel. (Fotos: Markus Scherer)

FC Zürich II – FC Fribourg 2:0 (1:0)
Malloth; Schmid, Kllokoqi, Alesevic, Di Gregorio; Brunner (82. Schäppi), Stojanov (75. Nafkha), Salija, Kleiber; Causi (69. Nsiala), Kajevic


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