Remo Staubli & Co.

Letzte Saison gehörte er zu den Aufsteigern beim FCZ, in dieser war bis jetzt kaum etwas von ihm zu hören: Remo Staubli wurde am 8. Spieltag gegen Aarau in der 64. Minute eingewechselt, vier Minuten später das erste und in der 86. Minute zum zweiten Mal verwarnt. Dann spielte er am 7. Oktober, seinem 19. Geburtstag, nochmals zwei Minuten gegen Xamax. Das war’s.

«Was ist mit ihm passiert?», fragt sich heute der «Tages-Anzeiger» (Ausgabe rechtes Seeufer). Kurz nach dem Xamax-Spiel zog sich Staubli eine Oberschenkelzerrung zu. Im ersten Ernstkampf mit der U21 nach der Pause folgte ein Muskelfaserriss. «Staublis Verletzung ist auch selbstverschuldet», sagt Fredy Bickel. «Er hat sich einer grossen Chance beraubt.» Staubli: «Ich hatte nach der Zerrung zu rasch das Gefühl, wieder alles tun zu können.» In einer Woche will er nun wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. FCZ-Trainer Challandes: «Dieses Mal wollen wir die nötige Geduld aufbringen. Staubli soll zuerst wieder hundertprozentig fit werden. Reisst sein Muskel noch einmal, ist eine Operation unausweichlich.» Es wird nicht einfach für ihn, den Anschluss wieder herzustellen, zumal Bernard Challandes weniger auf Junge setzt. «Der Trainerwechsel war für uns Junge nicht einfach», bestätigt Staubli. Würde er nur auf der Ersatzbank sitzen, will er sich im Sommer ausleihen lassen.

Im selben Artikel geht es auch noch um drei weitere Nachwuchsspieler. Über Aussenverteidiger Jovo Spasojevic sagt Bickel: «Wenn er sich weiterhin so positiv entwickelt, wird er von Bernard Challandes bald eine Chance erhalten.» Allerdings sei Spasojevic mit 20 relativ alt, der Durchbruch müsse spätestens im nächsten Sommer gelingen. Schlechtere Perspektiven attestiert Bickel dem ebenfalls 20-jährigen Peter Wiki, der zu Saisonbeginn vom FC Küsnacht zur U21 wechselte: «Für ihn wird es extrem schwierig.» Und zum an den FC Wil ausgeliehenen Jérôme Thiesson meint Bickel: «Vom Talent her ist er mit Heinz Barmettler vergleichbar, der sich bei uns bereits durchgesetzt hat.» Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass Thiesson im kommenden Sommer zum FCZ zurückkehren wird.


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