Trainingsauftakt (und keine Transfers?)

Gestern war beim FCZ Trainingsstart auf der schneebedeckten Allmend mit einem 40-minütigen Lauf und anschliessender Gymnastik in der Halle (ein Video gibt es hier zu sehen). Es fehlten einzig Adrian Nikci und Eric Hassli, die aber heute zum Team stossen, sowie Andrea Guatelli, der wegen einer Gesichtslähmung ins Spital musste. Auch er sollte aber heute mit auf die Lenzerheide reisen, wo der FCZ bis Freitag seine traditionellen Schnee-Tage verbringt.

Ebenfalls mit dabei war Yassine Chikhaoui (Bild: fcz.ch). Über ihn hört man Widersprüchliches. „News“ schreibt: „Der langzeitverletzte Chikhaoui absolvierte ein separates Programm, wird aber am 8. Februar gegen GC sein Comeback geben.“ Etwas weniger optimistisch der „Tages-Anzeiger“: „Der Tunesier ist von seiner entzündeten Patellasehne, die ihn seit über zehn Monaten quält, noch immer nicht genesen. «Er trainiert zwar», sagt Challandes – jedoch weiterhin individuell. Der Trainer mag keine Heilungsprognosen abgeben. Was er indessen vorauszusehen glaubt, ist, dass in der verbleibenden Vorbereitungszeit kein Spieler den FCZ verlässt.“ Dies, obwohl es aus Frankreich seit Tagen heisst, dass Rennes an Chikhaoui interessiert sei.

Es gebe keine Transfers, sagt auch Präsident Ancillo Canepa. Die „Berner Zeitung“ schreibt: „Das Angebot war verlockend, und mancher Präsident wäre ihm erlegen. Der Interessent hatte aber das Pech, dass er es mit Ancillo Canepa zu tun bekam. Und Canepa, der Präsident des FC Zürich, machte deutlich, dass Eric Hassli absolut unverkäuflich ist. Offeriert wurden «mehrere Millionen Euro», aber Canepa winkte ab: «Es gibt nichts.» … Jetzt erwartet Canepa, dass Hassli weiterhin regelmässig für die Zürcher trifft und die Mannschaft auch am Ende der Saison ganz vorne steht. Abgänge wird der FCZ also keine verkraften müssen (Canepa: «Es sei denn, Real Madrid würde für einen unserer Spieler 20 Millionen Euro bieten»), aber es wird auch keine Verpflichtungen geben. Nicht, weil das Geld nicht vorhanden wäre, sondern weil kein Bedarf besteht. Der Chef des Klubs taxiert die Qualität des Kaders für gut genug, um im Meisterrennen mit Basel zu bestehen. Mehr noch: Er hält den Fussball, den Bernard Challandes spielen lässt, für noch attraktiver als jenen unter Vorgänger Lucien Favre. «Wir spielen besser und intelligenter», findet Canepa, «Challandes ist ein hervorragender Trainer. Und wir haben eine sehr ausgeglichene Mannschaft. Wir sind nicht mehr von den Launen Einzelner abhängig.»“

Transfernews gibt es aber von einem der jungen FCZ-Spieler in der Fremde: Verteidiger Jérôme Thiesson, vom FCZ bis Ende Saison an Wil ausgeliehen, reist heute ins Tessin, um sich mit Bellinzona-Trainer Marco Schällibaum zu einem Gespräch zu treffen. Der 21-Jährige, der in der Challenge League regelmässig zum Einsatz kam, soll nun noch eine halbe Saison in der Super League Erfahrungen sammeln, bevor er (so ist es zumindest geplant) im Sommer auf den Letzigrund zurückkehrt. Zudem verhandeln laut football.ch Mehdi Callandes mit Yverdon-Sports und Luca Ladner mit dem FC Wohlen über ein Leihgeschäft.


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