Dalibor Stojanov

Zu neuen Ufern

Dass die U21 den Sprung in die 1. Liga Promotion schaffen wird, stand bereits vor dem heutigen Spiel gegen Solothurn fest. Nachdem die Grasshoppers Anfang Woche in Basel nur ein Unentschieden erreichten, kann der FCZ nicht mehr aus den zum Aufstieg berechtigten vier ersten Positionen der Dreijahreswertung aller Nachwuchsteams verdrängt werden*. Dass es Urs Meiers Mannschaft verdient, zeigte sie heute mit einer starken Leistung vornehmlich in der zweiten Halbzeit, die ihr einen schwer erdauerten Sieg brachte. Erst ging aber der Gegner früh nach Foulpenalty in Führung (17.) Berat Djimsiti war gegen den legendären Bomber aus der Challenge League Paolo Vogt, mittlerweile 35 Jahre alt, zu spät gekommen. Zuvor hatte sich ausserdem ein Weitschuss hinter Torhüter Brecher auf die Latte gesenkt. Ansonsten hatte der FCZ dank dem bewährten „Dreiecksystem“ im zentralen Mittelfeld (Büchel hinten, Stojanov und Kukuruzovic vorn) und einem Heinz Barmettler mit formidablem Stellungsspiel die Partie sicher im Griff. Namentlich Martin Büchel eroberte für seine Mannschaft unzählige Bälle. Die Gäste aber blieben wach und standen kompakt. Während den Zürchern Sekunden nach Anpfiff der zweiten Halbzeit nach einem Handspiel ein Penalty verweigert worden war, zeigte der Schiedsrichter einige Minuten später doch auf den Punkt. De Filippo verwandelte mit etwas Glück zum Ausgleich (61.) Es war in der Folge deutlich zu sehen, dass der FC Solothurn auch mit einem Unentschieden zufrieden gewesen wäre. Zum Spiel trug er nach wir vor wenig bei und zu Torchancen kam er nicht. Bomber Vogt ging nach 88 Minuten die Luft aus, der Solothurner Hintermannschaft nur wenige Minuten später. Mit einem letzten Energieanfall krönte Martin Büchel seine Leistung und spitzelte zum Führungstreffer ein (93.) Das 3:1 durch Ricardo Da Costa (94.) war Zugabe. Als Nächstes steht das Stadtderby an. Die Spieler dürften hochmotiviert und voller Selbstvertrauen nach Niederhasli fahren. (Foto: Markus Scherer)

FCZ U21 – FC Solothurn 3:1
Brecher; Schmid, Djimsiti, Barmettler, Di Gregorio; Büchel; Kleiber (88. Imren), Stojanov (83. Morina), Kukuruzovic (46. Da Costa), Mariani; De Filippo

*Auszug aus der Tabelle: 1. Zürich 307, 2. Basel 286, 3. Sion 267, 4. Luzern 244, 5. GC 242


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