Déjà-Vu

Der FCZ ist bekannt für seine Last-Minute-Tore (das SK-Reisebüro sollte sich in L’Tor umbenennen, meinte kürzlich jemand). Doch auch andere Vereine haben ihre besondere Beziehung zu den Schlussminuten. Auf eine besonders traumatische macht uns heute die «Aaragauer Zeitung» aufmerksam: Im Cupspiel gegen den FCZ wechselte Concordia-Trainer Michel Kohler in der 90. Minute beim Stande von 1:0 Jegge für Rainer Bieli ein um Zeit zu gewinnen. Sekunden später glich Alphonse aus. Am Samstag nun führte Concordia gegen Yverdon wieder 1:0, als Kohler erneut in der 90. Minute Bieli durch Jegge ersetzte. In der 95. Minute glich Yverdon aus. Rainer Bieli: «Es war ein Déjà-vu-Erlebnis, und ich habe dem Trainer hinterher gesagt, dass er besser einen anderen ausgewechselt hätte; allein aus psychologischen Gründen, weil dieser Wechsel gegen den FCZ ja in die Hose gegangen war.»

Ein Kommentar

  1. Vielleicht ganz auf diese unsäglichen Auswechslungen verzichten? Damit signalisiert man dem Team ja doch nur, dass es bald vorbei ist.

    Vielleicht hätte man mehr Erfolg, das Team nochmals anzufeuern oder zu -brüllen, als den Spielern eine knapp einminütige Pause aufzuzwingen.

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