Song der Woche: Nightmares on Wax

Song der WocheDas hat ja gar nicht allzu schlecht geklappt mit unserer musikalischen Aufbauhilfe (Die Rede ist von der letzte Woche lancierten Strategie „Positiv denken mit Musik“; Ziel ist es, die Mannschaft durch den „Song der Woche“ gezielt stärker zu machen), ein Geisterspiel zu gewinnen ist generell schwierig, gegen einen angeschossenen Bären gleich nochmals ein paar Stufen diffiziler. Es scheint also, dass wir auf dem richtigen Weg sind, deshalb latschen wir hier weiter.

Körperlich macht die Mannschaft einen guten und durchtrainierten Eindruck, bestes Indiz dafür ist unser Mädchenschwarm Dusan Djuric. Der Schwede, eh schon ein Dauerläufer, hat kurz vor Spielende im Mittelfeld einen Ball vertendelt. Statt die Hände zu verwerfen und stehen zu bleiben, ist er zurückgespurtet und hat den Fehler mit einem Befreiungsschlag im eigenen Strafraum wieder ausgebügelt. „Aktningsfull“! (Das heisst ungefähr soviel wie „Hey man, maximum respect“ auf Schwedisch). Wo wir deshalb diese Woche ansetzen wollen, ist auf der mentalen Ebene. Schliesslich stehen schwere Wochen und Spiele vor uns, erst GC, dann Sturm Graz, dann Basel. Da muss der Kopf bereit und befreit sein.

Das Stück, das wir ausgesucht haben, heisst „Flip Ya Lid“ , es stammt von Nightmares On Wax, der britischen Formation um Mastermind George Evelyn. Watchblog-Lesern und FCZ-Fans, die zur Entspannung auch mal betörendes Grünzeugs inhalieren, dürfte vorallem das NOW-Album „Smoker’s Delight“ von 1995 ein Begriff sein (insbesondere wegen dem arg psychedelischen Cover). Wie auch immer. Jedenfalls ist dieser Song und vorallem der dazugehörige Video-Clip eine Art Rorschachtest. Das heisst, man schaut sich das Ding mehrere Mal an, notiert sich die Figuren und Zeichen, die man erkennt, und legt die Resultate einem Psychologen vor. Dieser analysiert dann den aktuellen Geisteszustand des Probanden und setzt, wo nötig, den Hebel an. Hoffen wir, dass diese Methode auch bei den heiklen „Charakterpflänzchen“ des FCZ funktioniert.

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